Freitag, 3. Juli 2009

Fuer Nico

Nico,
Diese Fotos sind ganz speziell für Dich:
Ein grosser Haufen… Und sein Verursacher

Ich wünsche Dir, Nico, und natürlich allen anderen Eishockeyanern vom EHC Aarau schöne Sommerferien.

(Nico hat mir so oft gesagt, dass ich ein solches Foto machen müsse, dass ich nicht darum rum komme, es ihm hier endlich zu zeigen…)

Dienstag, 30. Juni 2009

Moremi und Chobe National Parks

Dienstag, 23.06.2009, 108 km
Heute sind wir erst mal zum Southgate des Moremi NP gefahren, um zu fragen, ob man da campen kann. Das ist aber nur im Park möglich, und weil unser Ticket erst ab morgen gültig ist, mussten wir zum letzten Camping vor dem Park zurück fahren. So haben wir im „Kazikini Community Camp“ (ca. 25 km vor dem NP) übernachtet. Abends haben wir lange
den Zwergmangusten, Ockerfusshörnchen und Vögeln zugeschaut. Mittwoch, 24.06.2009, 210 km
Wir sind heute früh (05.00 Uhr) aufgestanden, damit wir bei Parköffnung gleich in den Moremi NP rein können. Am Gate haben wir noch „Die Liechtensteiner“ getroffen. Ein Pärchen, von welchem wir auf der ganzen Reise immer wieder gehört haben. Sie sind mit einem alten Toyota 4Runner nach Westafrika losgefahren und dann einfach immer weiter gefahren, weil es ihnen so gut gefiel...
Im Park haben wir dann nicht so viele Tiere gesehen wie erwartet, aber es gab doch einige schöne Bilder: Nach dem Moremi (es hat noch viel Wasser und so gibt’s viele Wasserdurchfahrten) fuhren wir dem Kwai-River entlang, um zum Chobe NP zu kommen. Da sahen wir sehr viele Tiere: Unterwegs hielt uns ein amerikanisches Pärchen (mit einem Mietgeländewagen) an, und fragte, ob sie uns zum Chobe folgen könnten, sie waren sich mit der Route nicht sicher (und vermutlich auch mit den gröberen Wasserdurchfahrten überfordert). Wir bildeten also einen kleinen Konvoi und fuhren bis kurz nach dem Mahabe Gate zusammen. Dann liessen wir sie vor und assen erst mal gemütlich zMittag. Die Fahrt nach Savuti war eher langweilige Weichsandfahrerei und kurz vor dem Ziel überholten wir die Amis wieder, da sie am Holzsammeln waren (fürs abendliche Grillfeuer). Im Savuticamp kochten wir rasch und fielen dann müde ins Bett.

Donnerstag, 25.06.2009, 187 km

Nach der kurzen gestrigen Nacht sind wir heute nicht ganz so früh aufgestanden. Wir haben rasch Kaffeewasser gekocht und sind dann zu einem Wasserloch gefahren, um dort im Auto zu frühstücken und dabei Tiere zu beobachten. Ausser einem Schwarm Perlhühner kamen allerdings keine Tiere vorbei…
Anschliessend fuhren wir auf der Sandpiste weiter Richtung Kasane. Tiere gabs fast keine zu sehen. Von Ngoma nach Kasane haben wir die Transitstrasse genommen und sind nach kurzem Einkaufen in der „Kubu Lodge“ gelandet. Erst waren wir ganz alleine auf dem Camping und wir haben uns auf eine ruhige Nacht gefreut, doch dann fielen ca. 22 Teenager mit ihren Lehrern ein und vorbei wars mit der Nachtruhe.

Freitag, 26.06.2009

Nach dem die Horde Südafrikaner weg waren haben (zwischen fünf und sechs am Morgen) haben wir ausgeschlafen und sind dann in die Stadt zum einkaufen. Auf dem Parkplatz vor dem Spar hat dann jemand versucht unsere Beifahrertür mit Gewalt zu öffnen (der Schlosszylinder ist nun defekt) aber er wurde vermutlich gestört, bevor er im Auto drin war, denn es fehlt nix. Die Tür lässt sich nun nur noch von innen auf- und zuschliessen.
Beim Gate zur Chobe River Front haben wir noch den Eintritt für morgen geholt (Camps im Park sind leider alle ausgebucht weil in SA nun Ferien sind) und sind zurück zur Lodge. Dort wollte man uns nicht alleine auf dem Camp-Areal stehen lassen und bot uns ein Rondavel (Rundhütte mit Dusche und WC) an. Da wir nix dafür bezahlen mussten, nahmen wir natürlich dankend an und schliefen darum wieder mal drinnen. Samstag, 27.06.2009, 130 km
Nach einem guten Frühstück in der Lodge (das mussten wir dann doch bezahlen) fuhren wir an die Chobe River Front (nördlichster Teil des Chobe NP). Dort sind wir den ganzen Tag rumgefahren und sahen viele Tiere:
Abends waren wir dann nicht mehr alleine auf dem Camping und wir schliefen wieder im Auto.

Sonntag, 28.06.2009, 275 km
Heute haben wir zusammengepackt und sind über die Transitstrecke nach Namibia zurück gefahren. An der Grenze machten wir erste Bekanntschaft mit der „Schuhdesinfektion“, welche wir in den nächsten Tagen noch ein paar Mal machen dürfen: Man muss mit allen Schuhen (zumindest mit denen, welche der Kontrolleur im Auto sieht) auf einen mit Chlor getränkten Teppich stehen. Das ist zur Eingrenzung der Maul- und Klauenseuche.
Über Katima Mulilo sind wir heute nach Kongolo gefahren. Unterwegs haben wir Gerhard und Micha (Buschtaxi mit Wü-Kennzeichen) getroffen. Sie sind für ein Jahr im südlichen und östlichen Afrika unterwegs. Eigentlich wollten wir zum „Kubunyana Community Camp“. Aber das ist vom Wasser abgeschnitten und geschlossen. Wir merkten das aber erst, als die zweite Wasserdurchfahrt immer tiefer wurde und kein Ende nehmen wollte. Also Rückwärtsgang rein und zurück ans „Trockene“. Leider erwies sich die erstbeste Stelle zum Wenden als sehr weicher Tiefsandplatz und schon steckten wir mit allen vier Rädern im Schlamm. Also Schaufel, Sandbleche und HiLift raus und Auto geborgen: Linus, ein zufällig anwesender Einheimischer, half dann tatkräftig mit und so waren wir nach ca. einer Stunde wieder auf festem Boden. Wir bedankten uns bei unserem Helfer (und geben ihm etwas Geld) und er zeigte uns den Weg zur nächsten Lodge mit Campmöglichkeit.
Da die Zufahrt zur „Mazambala Island Lodge“ auch unter Wasser steht, gibt es eine schöne Offroadumleitung zum Camping. Wir schafften es dann gerade noch vor Dunkelheit zum Camp und genossen die warme Dusche natürlich sehr.
(Man beachte die Wasserlinie...)

Montag, 29.06.2009, 405 km
Heute gabs einen ziemlichen Roadtrip durch den Caprivi-Zipfel. Wir sind bis Rundu durchgefahren und haben uns hier in der Tambuti Lodge zum campen hingestellt. Der „Lonely Planet“ Reiseführer ist auch hier mal wieder völlig veraltet (ist eigentlich die neuste Ausgabe) und so ist nix mit Schweizer Lodgebesitzer und Küche. Schade, kochen wir halt selber…


Dienstag, 30.06.2009, 385 km

Und noch ein Roadtrip – Alles auf Teerstrasse bis nach Tsumeb. In Grootfontein haben wir noch die, im „Lonely Planet“ Reiseführer abgegebene, Konditorei gesucht (wir wollten Kaffee und Kuchen), aber die scheints auch nicht mehr zu geben. So sind wir halt in Tsumeb ins „Etosha Cafe and Biergarten“. Da gabs dann doch noch Kuchen.
Wir haben uns hier im „Mousebird Bachpackers“ einquartiert. Ein sehr empfehlenswertes BP.

Montag, 22. Juni 2009

Auf nach Botswana

(aber erst muss das Paket erduldet werden…)


Weitere Bilder gibts im Album (Ist gerade zu mühsam, mehr Bilder einzufügen, Sorry)

Donnerstag, 11.06.2009
Ruhetag – Heute haben wir mit Sarah und Flo zusammen nix getan…

Freitag, 12.06.2009
Einkaufstag – Wir haben fürs Weekend eingekauft (und mir noch warme Kleider…).Samstag, 13.06.2009
Ein weiterer Ruhetag – rumsitzen, Wäsche waschen, lesen, quatschen und nix tun. Heute bekam ich die Paketnummer meines lange erwarteten Paketes, nun können wir am Montag zur Post und danach fragen.

Sonntag, 14.06.2009
Das Tchova – Team hat das ganze Weekend am Auto gearbeitet (viel ausgemistet und das Dachzelt imprägniert). Xenia und ich wehren uns dauernd gegen ausgemistete Dinge, die dann in der Abfalltonne landen. Abends gibt es ein Freudenfeuer mit dem ausrangierten Lattenrost vom Notbett aus dem Tchova.

Montag, 15.06.2009
Nach dem Einkaufen sind Xenia und ich zur Post, um nach dem Paket zu fragen. Man hat uns erst mal zum Paketzentrum geschickt und dort konnten sie das Paket nicht finden. Man versprach uns aber, uns anzurufen, wenn es da sei.
Kaum eine halbe Stunde später (wir waren inzwischen im Craft-Centre) klingelt mein Handy: Das Paket sei da, sie wüssten auch nicht, warum sie es nicht gefunden haben…
Also fuhr ich sofort zurück zum Paketzentrum und bekam (nach bezahlen von 440 N$ Zoll) meine neue Therm-a-Rest. Das Zolldokument wurde am 03.06.2009 in Windhoek abgestempelt – mein Paket war also schon lange hier… (Scheisspost! – deswegen haben wir vier Wochen in Windhoek rumgesessen.)
Anschliessend haben wir mit Sarah und Flo im Craft-Café gegessen und haben dem Peter im „Box“ einen Krankenbesuch abgestattet. Er sah wirklich nicht gut aus und wir redeten alle auf ihn ein, er solle zum Arzt. Mal schauen obs nützt.
Sein Auto sei OK und wird nun zum Campingmobile umgebaut.
Ich freu mich nun auf eine angenehme Nacht auf der neuen Matte.

Dienstag, 16.06.2009, 306 km
Ich hab prima geschlafen – endlich ohne Ballon im Kreuz – die neue Matte ist super!
Heute gings endlich los nach Botswana. Wir haben uns von Sarah und Flo verabschiedet (Sie treffen in Kapstadt jemanden und fahren darum nach Süden). Xenia und ich sind nach Osten aus Windhoek rausgefahren. Vor der Grenze haben wir im „Kalahari Bush Break“ einen guten Camping gefunden. Da es zu regnen beginnt, steigen wir bald ins Bett.

Mittwoch, 17.06.2009, 244 km
In der Nacht hat es heftig gewittert. Wir stehen zeitig auf und fahren zur Grenze. Die Zollformalitäten sind rasch erledigt und so fahren wir schon bald auf Botswanischen Strassen nach Osten. Es ist recht eintönig, nur ab und zu stehen Kühe, Esel, Warzenschweine, Paviane oder eine Oryxantilope auf oder neben der Strasse.
Einziges Highlight waren die Geier, welche sich auf eine tote Kuh stürzten:In Ghanzi campen wir im „Thakadu Rest Camp“, nach dem wir rasch im Spar eingekauft haben. Wir machen einen kleinen Bushwalk (dem markierten Wanderweg entlang), sehen aber ausser Vögeln und einem Hasen keine Tiere.
Da Xenia nicht so fit ist, gehen wir bald schlafen.
Peter hat heute per SMS mitgeteilt, dass in seinem Blut gleich zwei Malaria-Erreger gefunden wurden. Damit ist wenigstens klar, was er seit langer Zeit rumschleppt, und er kann die Notfall-Medi gegen Malaria nehmen. So ist er sicher bald wieder fit.

Donnerstag, 18.06.2009, 306 km
Heute sind wir nach Maun gefahren. Maun ist das Tor zum Okavangodelta und hier wollen wir etwas „Safari“ machen. Wir sind gleich ins „Audi Camp“ gefahren und machens uns erst mal gemütlich, damit sich Xenia richtig erholen kann. Auf dem Weg hatte es viele Kühe und Esel auf der Strasse. Maun nennt sich auch „Donkey Capital oft he World“, wobei ich sicher bin, dass es in Nordafrika mehr Esel gibt als hier…

Freitag, 19.06.2009
Heute hat mich das erste Geburtstags-SMS schon vor sieben aus dem Schlaf geholt… (Merci, Pascal ;-)) Wir sind erst gegen zehn aufgestanden und haben gemütlich gefrühstückt. Am Mittag sind wir in die Stadt, um uns zu informieren, was es für Rundflüge und Mokoro-Trips gibt. Den Rundflug haben wir bei Kavango Air (im ersten Stock des Flughafens) gebucht (hier wars am günstigsten). Den Mokoro-Trip buchen wir im „Audi Camp“. Dann müssen wir nicht noch früher aufstehen und haben den Transfer direkt vom Camp aus.
Über Mittag gabs dann Geburtstagskuchen (Crèpes) im „French Connection“ und abends sind wir im Restaurant des „Audi Camp“ essen gegangen.

Samstag, 20.06.2009
Heute haben wir erst gearbeitet: Xenia machte Wäsche und ich hab die Rückwand des Kleiderschrankes wieder mal fixiert.
Via Bank und Souvenirladen gings dann zum Flughafen. Ein Holländisches Pärchen wollte auch gleich mitfliegen, und so bezahlten wir nur noch 550 Pula (9 sind ca. ein EURO) pro Person (statt 800P).
Nach kurzem Briefing gings dann durch die Sicherheitskontrolle zum Flieger wo uns die zwei Piloten empfingen. Einsteigen, anschnallen und geniessen: Elefanten, Büffel, Giraffen, Antilopen, viel Wasser und Savanne gabs zu sehen.
Nach einer Stunde war der Spass dann leider schon vorbei und wir landeten wieder in Maun. Xenia kam die Stunde allerdings etwas lange vor – sie war ziemlich bleich beim aussteigen…

Sonntag. 21.06.2009
Früh um 07.30 Uhr standen wir an der Rezeption bereit. Leider kamen die zwei Japanerinnen, welche die gleiche Tour gebucht hatten zu spät (sie bremsten dann während des Tages auch immer wieder…). Als dann endlich alle bereit waren fuhren wir mit einem alten Safarimobil zur Mokoro-Station. Unterwegs gabs schöne Wasserdurchfahrten, so dass wir die Füsse hoch heben mussten, um nicht nasse Schuhe zu kriegen.Mit den Mokoros (Einbaum-Kanus – heutzutage aus GFK) gings dann weit ins Delta rein. Auf einmal setzte sich unser Guide und stachelte ganz langsam weiter. Er hatte zwei Hippos (Nilpferde) gesehen. Er brachte uns auf gute „Kameranähe“ heran und liess uns dann aufstehen. Sofort ergriffen die Hippos die Flucht…Auf einer grösseren Insel gabs dann einen geführten Bushwalk. Wir sahen viele Vögel (auch Schwarzstörche und Marabus) aber keine Säugetiere. Als wir uns schon auf den Rückweg machten (die Japanerinnen immer etwas hinterher…) stoppte unser Guide plötzlich und wies uns an still zu sein. Gleich um die Ecke eines Wäldchens stand ein Elefantenbulle. Wir pirschten uns vorsichtig heran, aber weil der Wind von hinten kam, roch er uns und stampfte weg. Unser Guide warf einen grossen Ast und machte Lärm, damit sich der Bulle hinter dem nächsten Baum nochmal umdrehte, so konnten wir schöne Fotos machen. Uns sagte er noch: „…wenn er kommt, lauft in die Büsche und nicht aufs offene Feld raus…“Nach dem Lunch beim Hippo-Schädel fuhren wir mit den Mokoros zum Dorf zurück und da warteten die Safari-Mobile schon auf uns. Wieder eine Stunde Fahrt und wir waren „zuhause“ beim „Audi Camp“.
Abends kamen Nadja und Thomas hier an (die haben wir in Nigeria zum letzten Mal gesehen) und so gabs viel zu erzählen und wir gingen spät ins Bett.

Montag, 22.06.2009
Heute haben wir bei der Nationalparkverwaltung die Unterkunft in Savuti (Chobe NP) reserviert und eingekauft, damit wir morgen weiterfahren können.
Natürlich haben wir mit Nadja und Thomas noch viel gequatscht.

Freitag, 12. Juni 2009

Immer noch in Windhoek (warten auf Postpaket) ...

Freitag, 22.05.2009
Heute haben wir eine „Dolphin-Tour“ gemacht. Um Viertel nach Acht holte uns unser Guide mit dem VW-Bus beim Desert Sky ab und wir fuhren zusammen mit zwei Holländerinnen und einem Deutschen Pärchen nach Walvis Bay. Dort mussten wir kurz warten bis das Boot beladen und getankt war und dann gings los in den Nebel…
Gleich beim Bootssteg kamen viele Pelikane und wollten ihre Ration Fisch. Sie wurden gefüttert und flogen dann beim Fahren neben uns her, um auch im Flug den einen oder anderen Fisch zu bekommen.
Kaum waren sie abgehängt, kam „Robby“ zu uns (nach dem er schon bei anderen Booten war) und hüpfte direkt aufs Boot. Auch er bekam seine Ration Fisch und wir konnten fühlen wie dick so ein Robbenfell ist.Dann gings weiter in den Hafen raus zu den Austernbänken. Da hier im Benguelastrom das Wasser sehr nährstoffreich ist, gedeihen die eingeführten Austern prächtig. Sally, eine weitere zutrauliche Robbe tauchte auf und verlangte nach ihrem Fisch. Sie bekam einige und zeigte dann wie man auf der Heckwelle eines Bootes surfen kann. Sie steht mit ihren Flossen einfach auf der Welle zwischen den Motoren und surft so dem Boot nach. Dabei kriegt sie natürlich auch Fisch zugeworfen.Als wir zur Robbenkolonie kamen, waren dort auch die Seekayaker (auch eine Tour die man buchen kann), welche zwischen den Robben paddelten. Hier trafen wir auch die anderen Touristenboote wieder und eine freche Robbe sprang von Boot zu Boot und wollte überall ihr Futter kassieren. Da er immer überraschend über die Reling gesprungen kam, gabs einige nasse Klamotten.
Beim Ende der Halbinsel machten sich dann alle Boote auf die Suche nach den Delphinen. Nach einer Weile kamen die ersten dann auch in Sicht, aber heute waren sie nicht zum Spielen aufgelegt. So sahen wir meist nur ihre Rücken beim Luftholen.Gegen Schluss tauchten sie dann doch immer wieder unter dem Boot durch und wir sahen sie sehr nahe. Für die Kamera waren sie aber etwas zu schnell…
Auf dem Rückweg in den Hafen gabs dann noch einen Lunchstopp mit Sekt, Austern, belegten Brötchen und vielem mehr. Anschliessend gings per Bus zurück zum Desert Sky.
Nachmittags haben wir gewaschen und gefaulenzt.

Samstag, 23.5.2009
Ruhetag – Wir haben eingekauft, gelesen, gefaulenzt und den Backofen im Desert Sky ausprobiert (es gab Hörnliauflauf).Sonntag, 24.05.2009, 323 km
Heute haben wir am Morgen das Permit für die Nebenstrassen im Namib-Naukluft-Park geholt und sind dann nach Walvis Bay zur „Düne 7“ gefahren. Es hat hier recht viele Touristen, so sind wir nur rasch hochgestiegen und dann gleich wieder weiter gefahren. Auf Pisten gings dann nach Südosten dem Kuiseb River entlang. Bei Gobabeb stossen drei völlig verschiedene Landschaftsformen aufeinander: rote Dünen, graue Steinwüste und Das grüne Flusstal:Wir sahen diesmal trotz Permit (abgelegenere Pisten) weniger Tiere als auf der Hinfahrt. Vielleicht aber wegen der Tageszeit, diesmal waren wir ja in der Mittagszeit hier.Einige Strausse, Zebras und Springböcke sahen wir dann doch noch.
Abends sind wir durch den Kuiseb-Canyon und über den Gamsbergpass zur „Hakos Guest Farm“ gefahren. Leider war der Camping voll. Aber wir durften uns beim WC-Häuschen hinstellen und campen.
Bei der Hakosfarm hätte es noch ein Observatorium und viele Gäste kommen wegen dem. Man sollte also auf Licht verzichten, damit die Astronomen nicht gestört werden.Montag, 25.05.2009, 152 km
Für dass wir nur so da bei der Hakos Farm stehen konnten, war der Preis des Camping recht hoch, und so gingen wir heute gleich weiter nach Windhoek. Die Strasse war etwas langweilig und ich fühlte mich nicht so gut. Also fuhren wir direkt ins Elisenheim und richteten uns gemütlich ein.
Ingrid und Gerd sind auch wieder da und probieren immer noch ein Angolavisa zu bekommen.

Dienstag, 26.05.2009
Heute waren wir in Windhoek und haben eingekauft und andere Dinge erledigt. Auf dem Weg haben wir bei „Ulis Service“ noch einen Termin für den Auto-Service abgemacht.

Mittwoch, 27.05.2009
Ruhetag – Gelesen, gefaulenzt, rumgequatscht und nix getan…Donnerstag, 28.05.2009
Früh um 5.30 Uhr läutete heute der Wecker. Ich musste schliesslich um sieben bei Uli sein. Xenia nahm alles, was sie für einen gemütlichen Tag im Elisenheim brauchte aus dem Auto und ich verbrachte den Tag in der Werkstatt.
Nun ist alles wieder gereinigt (aussen) und der 50‘000 km-Service ist auch gemacht.
Abends haben wir wieder gelesen und mit Ingrid und Gerd gequatscht. Es sieht nicht gut aus mit dem Visa. Nun probieren sie über eine Agentur in Europa oder vielleicht in Lusaka…

Freitag, 29.05.2009
Mir geht’s nicht gut (fühle mich „grippig“). Also bleiben wir das ganze Weekend hier und tun nix. Abends melden sich Sarah und Flo, sowie auch Peter und Marcia. Sie sind nun auch in Namibia angekommen. So freuen wir uns auf ein Wieder sehen in der nächsten Woche.

Samstag, 30.05.2009
Ruhetag

Sonntag, 31.05.2009
Ruhetag – Wir tun lange nix, bis Xenia meint, wir könnten doch im Dusch-Boiler Brot backen. Also rasch ein Teig gemacht (Mehl und Trockenhefe haben wir schon lange bereit) und in zwei Etappen im „Dusch-Backofen“ gebacken. Das geht ganz einfach: etwas Glut raus, Brot auf ein Aschebett legen, mit Asche zudecken und die Glut wieder drauf. Nach 20 Minuten sind die Brote jeweils durch:
Das erste von zwei Broten
Der Boiler/Backofen

Am Abend haben wir mit Ingrid und Gerd Fotos angesehen (Tunesien und unsere Westküstenbilder) und nun ist Ingrid nicht mehr so fürs „Reise abbrechen“ (wegen dem Angolavisa) und heimfliegen. Kalt ists immer, sobald die Sonne weg ist, und so sitzen wir jeweils dick eingemummt zusammen.

Montag, 01.06.2009
Wir warten weiterhin auf mein Postpaket (ich bekomme eine Isomatte und kann dann wieder bequem schlafen!)…
Zum Zeitvertreib gehen wir in die Stadt und testen mal einen anderen Supermarkt zum einkaufen. Für Xenia kaufen wir noch einen Pijama (nachts hats wieder nur 3-5 Grad) und dann haben wir noch unsere Emails gecheckt.
Abends sitzen wir wieder mit Ingrid und Gerd in der Kälte und quatschen lange.

Dienstag, 02.06.2009
Heute sind wir am Nachmittag ins Cardboard Box (ein Backpackers in Windhoek) gefahren und haben Sarah, Flo, Peter und Marcia besucht. Wir hatten uns viel zu erzählen, da wir uns ja seit Togo nicht mehr gesehen haben. Marcia hat uns dann auch noch ein gutes Nachtessen gekocht und so wurde es recht spät, bis wir wieder ins Elisenheim zurück fuhren. Hier sind Helmut und Gertrude (zwei Österreicher mit Buschtaxi und Freunde von Ingrid und Gerd) eingetroffen. Sie haben den HZJ78 per Container hergeschickt und sind nun ein paar Monate im südlichen Afrika rumgefahren.Mittwoch, 03.06.2009
Ingrid und Gerd machen einen letzten Anlauf bei der Deutschen Botschaft, damit sie ein Empfehlungsschreiben fürs Angolavisa bekommen.
In der Zeit kommen Ingrid und Peter (ebenfalls österreichische Freunde von Ingrid und Gerd und auch mit Buschtaxi) hier ins Elisenheim. Sie sind mit Gertrude und Helmut zusammen unterwegs.
Die vier Österreicher werden ihre zwei Buschtaxis nächste Woche per Container heimschicken und heimfliegen.Wir fachsimpeln lange (so viele Buschtaxis…) und gehen wegen der Kälte früh schlafen.

Donnerstag, 04.06.2009
Heute sind Ingrid und Gerd wiedermal bei der angolanischen Botschaft gewesen, und nun soll es tatsächlich funktionieren (nach drei Monaten immer wieder andere Wege zum Visa ausprobieren). Morgen können sie die Pässe holen.
Wir quatschen lange mit den Österreichern und räumen wieder mal im Auto auf.
Abends sitzen wir lange am Feuer und verbrennen fast Xenias Stirnlampe (etwas glühende Kohle unter dem Campingstuhl ist wie eine Sitzheizung…).

Freitag, 05.06.2009
Nach dem Einkaufen gingen wir heute ins „Box“ zu Peter und Marcia und haben sie und Sarah mit Flo eingeladen, das Weekend an der Spitzkoppe zu verbringen. Da ist es hoffentlich wärmer…
Ingrid und Gerd haben heute das Angola-Visa für 30! Tage erhalten. Danach haben sie gleich noch die zwei Kongos geholt und am Montag wollen sie noch das Nigeria-Visa holen. Sobald sie das haben, werden sie losfahren.
Uns haben sie noch viele Wegpunkte für die Ostküste gegeben.

Samstag, 06.06.2009, 267 km
Überpünktlich (um acht vor elf) kamen Sarah, Flo, Marcia und Peter ins Elisenheim. Natürlich mussten auch sie noch eine Weile mit Ingrid und Gerd quatschen, so dass wir erst um Mittag losfahren konnten.
10 km vor Okahandja hatte Peter (er fuhr hinter mir) plötzlich eine weisse Wolke hinter dem Auto und wir stoppten. Sofort Motorhaube auf und da rauchte es kräftig raus. Also Feuerlöscher holen und mal schauen, was da los ist. Irgendwo tropfte Öl auf den Auspuff und das qualmte so. Mit Hilfe von Frau Werner (Elisenheim) war dann bald ein Abschleppwagen organisiert und der „Grandtiger“ (Peters Chinesischer Pickup) wurde nach Windhoek zurück gebracht.
So fuhren wir halt nur mit Sarah und Flo zur Sitzkoppe. Wir fanden nach etwas Suchen eine freie Campsite und feuerten gleich ein zum Grillen. Wir hatten einen wunderschönen Abend mit (Fast-)Vollmond und Lagerfeuer.

Sonntag, 07.06.2009
Unsere Campsite lag heute Morgen leider etwas im Schatten, darum kamen wir nicht so rasch in die Gänge. Als die Sonne dann kam, machten wir uns einen grossen Brunch (mit Rührei, Müsli, Salami, Käse, Avocadocrème usw.). Später spazierten wir die 4 km zum „Bushman’s Paradise“ und kletterten in den Felsen rum. Der Weg zum „Bushman’s Paradise“ ist sehr steil. Oben ist dann ein kleines Paradies mit Bäumen und Höhlen. Es hat auch ein paar Felszeichnungen. Auf dem Rückweg fanden wir ein Chamäleon und eine Schlange (mit quadratischem Kopf). Die machte sich aber ziemlich rasch aus dem Staub…Zurück bei den Autos gabs wieder Grillabend bei Vollmond (diesmal ganz Voll…) und wir quatschten lange am Feuer (natürlich wieder mit „Sitzheizung“).

Montag, 08.06.2009, 262 km
Und wieder sind wir recht spät aufgestanden, wir haben im Bett gewartet bis die Sonne da war…
Nach dem Morgenessen sind wir dann gemütlich nach Windhoek zurück gefahren und haben im Elisenheim gleich wieder ein Lagerfeuer gemacht. Da wir kein Grillzeig mehr hatten gabs dann Pasta mit Tomatensauce.
Ingrid und Gerd haben das Nigeriavisa erhalten und starten morgen zur „Heimreise“ der Westküste entlang. Wir sassen lange am Lagerfeuer und haben ihnen noch viele Tipps gegeben.

Dienstag, 09.06.2009
Heute war einkaufen angesagt. Wir sind mit Sarah und Flo „lädele“ gegangen. Sarah und Xenia haben sich warme Kleider gekauft und wir sind zu viert Essen gegangen.

Mittwoch, 10.06.2009
Ruhe und Waschtag – Ich fotografiere mal etwas die Vögel ums Auto und eine Streifenmaus.

Donnerstag, 21. Mai 2009

Swakopmund und Windhoek





Und weitere Namibiabilder im Fotoalbum...




Montag, 11.05.2009
Heute haben wir Berichte und Fotos hochgeladen und viel rumgequatscht mit anderen Gästen des Desert Sky.

Dienstag, 12.05.2009
Wäschetag – wir sind am morgen drei Stunden im Waschsalon gesessen und mussten dann ein Teil der Wäsche am Nachmittag gleich nochmals waschen, da es nicht sauber war (inzwischen haben wir rausgefunden, dass die erste Wäscherei kein Warmwasser hat). Also nochmals zwei Stunden in der zweiten Wäscherei…
Gegen Abend noch frische Esswaren gekauft und später mit Almu und Roman auswärts essen gegangen.

Mittwoch, 13.05.2009
Heute Morgen sind wir mit Almu und Roman im National-Aquarium gewesen. Ist eher klein, aber interessant.
Anschliessend haben wir zusammen einen ausgiebigen Stadtbummel gemacht. Andenken, Bücher, Kleider und Landkarten gekauft…Abends nochmals Esswaren kaufen und im Backpackers zNacht gekocht. Hier haben wir noch Hans (www.motorbikeworldtour.com) aus Winterthur getroffen und lange gequatscht.

Donnerstag, 14.05.2009
Hier im Desert Sky ist ein kommen und gehen wie an einem Bahnhof. Heute haben uns die Deutschen Nachbarn um fünf geweckt, als sie ihre Dachzelte zusammenräumten…
Hier in Namibia sind sehr viele Touristen und auch Einheimische mit gut ausgerüsteten Geländewagen auf Tour (zB von
www.britz.co.za).
Nachmittags hat uns der Kaufrausch wieder erfasst (Schlimm, wenn es wieder alles gibt, nach so langer Zeit in West- und Zentralafrika…). Heute gabs Zeitschriften, ein Kopfkissen für Xenia, eine Kleiderkiste und weiteres Zeug zum „Wohnung einrichten“.
Roman und Almu haben nun alles repariert bekommen (Santana fährt wieder rückwärts und das zerrissene Dachzelt ist genäht). Also fahren wir morgen weiter.

Freitag, 15.05.2009, 163 km
Heute haben wir erstmals für ein Braai (afrikaans für Grillen/Barbecue) eingekauft. Feuerholz gibt’s im Supermarkt und Zeug für auf den Grill in unzähligen Varianten.
Dann sind wir zur Spitzkoppe gefahren und haben uns auf dem Camping für Platz Nummer 18 entschieden. Nach etwas rumkletterei haben wir dann ein wunderschönes Braai gehabt.
Samstag, 16.05.2009, 273 km
Heute haben wir uns von den Spaniern verabschiedet, weil sie via Etosha NP nach Johannesburg fahren und dort ihre Eltern am Flughafen abholen. Die kommen für drei Wochen und sie reisen etwas in Südafrika rum.
Xenia und ich sind nach Windhoek gefahren, da wir hier einiges zu erledigen haben.
In der Gästefarm Elisenheim haben wir einen schönen Platz in Stadtnähe (15 km) und verbringen das Weekend mal hier.
Auf dem Campareal stehen auch noch Ingrid und Gerd mit ihrem Mercedes G (mit Innovation Campers – Aufbau). Sie sind die Ostseite von Afrika hergefahren und warten nun aufs Angola-Visa, damit sie auf der Westroute heimfahren können. So haben wir in den nächsten Tagen genug Gesprächsstoff…

Sonntag, 17.05.2009
Man, was haben wir diese Nacht gefroren – um halb drei zeigte das Thermometer ganze DREI Grad Celsius! Und wir hatten alle warmen Sachen tief im Auto verpackt…
Ruhetag – Wir waschen, machen kleine Unterhaltsarbeiten, lesen, quatschen und beobachten Paviane und exotische Vögel.

Montag, 18.05.2009
Es war heute Nacht etwas weniger kalt als gestern (haben uns auch besser vorbereitet: Socken und langes Pijama angezogen, Wolldecke und Mütze bereitgelegt…).
Wir sind heute etwas zu spät aufgestanden. Für die Deutsche Botschaft hat es dann nicht mehr gereicht. Xenia sollte ja einen neuen Pass haben, da ihr die leeren Seiten ausgehen.
Wir sind dann in Windhoek einkaufen gegangen. Erster Halt war „Ulis Service“, mein Buschtaxi hat schliesslich auch wieder mal einen Service verdient. Es hat die bisherigen Strapazen völlig klaglos gemeistert. Wegen den Feiertagen soll ich am nächsten Dienstag wieder kommen. Es sind gerade alle „very busy“. Die Suche nach einer Therm-a-Rest-Matte gestaltet sich schwieriger als angenommen. Hier gibt’s nur dicke Schaumstoffmatratzen oder Luftmatratzen. Namibier scheinen beim Campen keine Selbstaufblasende Matten zu verwenden.

Dienstag, 19.05.2009
So, der Pass ist bestellt und sollte in vier bis fünf Wochen da sein. Das gibt uns Gelegenheit nach Botswana zu reisen und dann später wieder nach Namibia zurück zu kehren.
Die Suche nach einer Therm-a-Rest ist auch heute erfolglos verlaufen, die einzigen ähnlichen Matten sind nur 2.5 cm dick (und ich will 7 cm). So werd ich wohl bis Südafrika warten müssen.
Da nun Feiertage sind (Donnerstag ist Auffahrt und am Montag Africa-Day), machen auch wir uns aus dem Staub. Wir fliehen vor den Touristenmassen aufs Land…

Mittwoch, 20.05.2009, 299 km
Heute Morgen habe ich eine Haftpflicht-Versicherung für die Länder des südlichen Afrika abgeschlossen. Die kostet für ein Jahr 800 N$. Anschliessend sind wir in einem Café eingekehrt und haben einen Brief nach Hause verpackt.
Mittags sind wir auf der C28 Richtung Swakopmund gefahren. Es geht durch schönes Buschland und über den Bosua-Pass. Die uns empfohlene Lodge liegt leider ganz wo anders, als wir sie gesucht haben, und so gabs mal wieder ein Buschcamp. Vielleicht finden wir sie auf dem Rückweg nach Windhoek.Donnerstag, 21.05.2009, 140 km
Mit dem Sonnenaufgang sind wir heute gestartet. Es ging quer durch den Namib-Naukluft NP. Auf der C28 ist nicht sehr viel zu sehen, für den Rückweg wollen wir uns ein Permit holen, das wir die Hauptstrecken verlassen dürfen. Immerhin Oryxantilopen, Zebras, Strausse und Springböcke gabs einige.Nun sind wir wieder im Desert Sky und bringen schauen, was die sich Tage in Swakopmund so machen lässt.

Montag, 11. Mai 2009

Namibia zum ersten...


Fotoalbem Kongo, DR Kongo und Angola sind vollständig!
Erste Fotos von Namibia sind online!
Heute hab ich 3 Texte hochgeladen, es erwartet Dich also viel zu lesen... Viel Spass!


Mittwoch, 29.04.2009, 129 km
Am Morgen gleich nochmals Duschen, rasieren und verschiedene Sachen putzen. Dann gingen wir Geld holen und zum Zoll, um die Einreise für die Fahrzeuge abzuschliessen. Erst mussten wir 180 N$ Roadtax (Strassengebühr) bezahlen und dann beim Zoll das Carnet abstempeln lassen. Da wir zu Fuss in den Zollhof gingen konnten wir die Fahrzeuginspektion umgehen.
Dann rasch eingekauft und wegen den Problemen mit dem Santana (braucht neue Buschings an allen vier Blattfederpaketen) ab nach Oshakati. Wir wollten die direkte Variante über kleine Pisten fahren, aber wegen Schlamm und Wasserlöcher (es gab hier grosse Unwetter) kehren wir nach zwei „Santana-Bergungen“ um.
So fuhren wir halt auf der Teerstrasse nach Oshakati zum Landy-Spezialisten. Der will morgen die Teile haben und Roman soll um 07.00 Uhr da sein. Also suchen wir einen Übernachtungsplatz und finden mit dem „Youth Hostel“ einen sehr günstigen und guten Platz. Wir bezahlen hier gerade mal 15 N$ pro Person. Es hat Warmwasser in der Dusche und das WC ist gut.
Roman macht als Dank für die Bergungen für alle Tortillas und wir gehen satt und sehr spät ins Bett.

Donnerstag, 30.04.2009
Roman fuhr sehr früh weg und wir machten Wäsche, putzten Schuhe und trockneten Ausrüstung von der Angolatour. Und warteten, und warteten, und warteten.
Abends um acht machten Xenia und ich Kartoffelsalat und assen mit Almu zNacht. Um neun probierten wir Roman das erste Mal anzurufen. Etwa um viertel nach neun kam er dann endlich. Mit allen neuen Buschings eingebaut. Er musste lange warten und viele Streitgespräche führen, bis alles OK war. Da morgen Feiertag ist, wollte er unbedingt alles heute fertig haben, so mussten die Mechaniker halt Überstunden machen (hätten sie ihn nicht so lange warten lassen und nicht so gelauert, wäre die Arbeit um 14.00 Uhr fertig gewesen…)

Freitag, 01.05.2009, 243 km
Heute haben wir in der Kunene River Lodge angerufen und gefragt, wie die Pistenzustände sind, da es in der Region viele Überschwemmungen gab. Die Piste sei gut, also sind wir losgefahren. Erst auf bester Teerstrasse nach Ruacana zum tanken und einkaufen, und dann zu den Ruacanafalls. Die führen nur in der Regenzeit Wasser und so hatten wir Glück, sie so zu sehen.Nach kurzem Abstecher zu den Hippopools (leider ohne Hippos) fuhren wir auf guter Piste zur Kunene River Lodge. Hier ist es recht voll (Namibia hat über den 1. Mai fünf Tage frei und alles geht campen…) aber wir finden noch Platz. Es ist wunderschön hier am Fluss und wir geniessen es richtig.Samstag, 02.05.2009
Heute sind wir nur rumgesessen, haben mit Leuten hier gequatscht und gut gegessen. Am Morgen hat uns noch ein Waran besucht. Cristina und Omar aus Spanien arbeiten in Opuwo bei MDM (Medico del Mundo) und laden uns zu ihnen nach Hause ein. Da es auf dem Weg liegt, werden wir das Angebot gerne annehmen. Sie arbeiten hier vor allem für die Aids-Prävention.

Sonntag, 03.05.2009, 161 km
Heute sind wir zu den Epupafällen weiter gefahren. Allerdings haben wir nicht die kürzere Strecke dem Fluss entlang genommen, sondern sind über Okangwati gefahren. Die direkte Strecke scheint recht schwierig (wir haben zweimal Leute getroffen, die die Nacht im steckengebliebenen Auto verbringen mussten). Das wollten wir mit dem defekten Santana (hat immer noch keinen Rückwärtsgang) dann doch nicht ausprobieren. Ein paar Km vor den Fällen begegnen wir noch Ken, einen kanadischen Velofahrer, der seit 25 Jahren! unterwegs ist. Er will gerade nach Angola und wir tauschen einige Infos aus.
Wir campen im „Epupa Falls Camp Site“, ein Platz, der gerade neu aufgebaut wurde. Die Duschen und WC’s sind total neu und es entsteht gerade noch eine Bar.Montag, 04.05.2009
Die Epupa Fälle sind eine Pracht. Man kann viel herum spazieren und in Seitenarmen baden. So verbringen wir den ganzen Tag in und um die Fälle. Wir schauen den Namibiern und Südafrikanern beim Auf- und Abbau ihrer Campings zu und staunen, was die so alles mitführen. Draussen vor dem Camping haben Himbas aus der Umgebung einen Souvenirshop und wollen was verkaufen wenn man vorbeiläuft. Sie sind aber nicht aufdringlich.Am Abend gehen wir im Nachbarcamping (Omarunga) in der Bar etwas trinken und treffen zwei Italiener, mit denen wir lange quatschen.

Dienstag, 05.05.2009, 178 km
Almu und Roman haben heute früh eine Tour in ein Himbadorf gemacht (gebuchte Tour) und wir haben ausgeschlafen. Später sind wir zusammen nach Opuwo gefahren, wo wir Cristina und Omar trafen. Dort haben wir auch noch Nando aus Spanien getroffen. Er ist seit vier Jahren mit dem Fahrrad unterwegs.
Nach kurzem Einkaufen haben wir im Opuwo Country Hotel den Sonnenuntergang bewundert und mit den Italienern (die sind hier im Hotel) was getrunken. So gab es erst um 22.00 Uhr Nachtessen bei Cristina und Omar und wir übernachten in ihren Gästezimmern.Mittwoch, 06.05.2009, 153 km
Nach dem Frühstück gabs einen kleinen Abstecher ins Büro von Cristina und Omar, und dann haben wir uns auf den Weg Richtung Sesfontain gemacht. Die Pisten hier in Namibia sind fast alle in gutem Zustand, und so kamen wir gut vorwärts. Die Spanier im Santana fuhren heute mit viel Abstand hinter uns, weil es so staubt auf den Pisten. Darum haben wir öfters auf sie gewartet. Die Strecke geht durch wunderschöne Bergtäler und wir haben die ersten Springböcke gesehen (und ein Zebra in einer Gruppe Pferde bei einer Siedlung).Nachmittags sind wir in Warmquelle angekommen. Der Ort heisst so, weil es hier eine warme Quelle gibt. Wir campen direkt am Bach (Ongongo Camp Site), der aus der Quelle kommt. Es hat einen sehr schönen Naturpool mit Wasserfall und wir baden lange darin.Ein Namibier mit Landy gibt Roman den Tip, doch in Swakopmund zu Dietmar Fleiss zu gehen, das sei der kompetenteste Landy-Schrauber in Namibia. Dort sollte er den Rückwärtsgang repariert bekommen.Donnerstag, 07.05.2009, 198 km
Almu und Roman bleiben noch eine Nacht hier, so fahren Xenia und ich alleine nach Twyfelfontain. Es geht immer durch kleine Bergtäler und wir sehen viele Tiere: Giraffen, Springböcke, Oryxantilopen, Strausse, Zebras und Kudus.Kurz vor Twyfelfontain schauen wir uns noch das „Wondergat“ an. Das ist ein ca. 20 Meter tiefes Loch im Boden mit ca. 10 Meter Durchmesser.
Wir campen auf dem „Aba-Huab Rest Camp“, wo es noch viele andere Camper hat.

Freitag, 08.05.2009, 236 km
Heute haben wir Sight-Seeing-Tour gemacht: „Rock-Engraphings“ in Twyfelfontain, „Burnt Mountain“, „Organ-Pipes“ und „Petrified Forest“. Bei den Rock-Engraphings sahen wir noch eine Horde Paviane auf den Felsen sitzen.Anschliessend haben wir in Khorixas eingekauft und sind auf kleinen Pistchen zum „Ugab Camp Site“ beim Brandberg gefahren. Ein gemütlicher und sehr stiller Platz mit einfacher Einrichtung. Selma und Ernst geben sich alle Mühe, es den Gästen recht zu machen. Wir sind die einzigen Gäste und so geniessen wir es, den super Platz ganz für uns alleine zu haben.

Samstag, 09.05.2009, 202 km
Zur „White Lady“ gabs heute einen kleinen Fussmarsch von ca. 3 km, welchen wir mit Matthew, unserem Guide machten. Er erzählte viel und zeigte uns noch ein paar einheimische Pflanzen.Anschliessend haben wir auf der Piste nach Uis bei einem Unfall (ein Touristen-Pick-Up machte einen Überschlag) gehalten und haben einen Helfer mit nach Uis genommen, damit er von dort weitere Hilfe organisieren kann.Wir sind dann weiter auf kleinen und kleinsten Pisten zum „Messum-Krater“ gefahren. Unterwegs sahen wir Strausse, Springböcke und eine Oryxantilope. Viele Welwitschias und eine „Mondlandschaft“ prägen den Messum-Krater. Über eine riesige Ebene gings dann ans Meer zum „Mile 108 Rest Camp“, wo wir die Nacht verbringen. Hier am Meer ist es nur 16 Grand warm und wir ziehen erstmals seit langem wieder warme Kleidung an.Beim Nachtessen besuchen uns noch zwei Mäuse, welche Xenias Müsliflocken mit grossem Eifer wegputzen.Sonntag, 10.05.2009, 185 km
Heute sind wir spät aufgestanden. Es war uns einfach zu kalt draussen… Wir sind dann zum Cape Cross gefahren und haben die vielen Robben bewundert (man, stinkt das dort…). Es laufen auch Schakale rum und probieren ab und zu ein Junges zu erwischen, was auch gelingt, wie der Baby-Schädel beweist. Die Replika des Kreuzes von Diago ist auch gleich dort und so fuhren wir bald weiter nach Swakopmund. Die Landschaft hier ist atemberaubend. Alles ist einfach flach und man sieht rundum Luftspiegelungen.
In Swakopmund quartieren wir uns im „Desert Sky Backpackers“ ein und gehen erst mal Kuchen essen im „Café Anton“. Die Schwarzwälder ist gut, aber etwas klein…
Nach einem Stadtbummel lesen und schreiben wir noch bis spät Abends.

Zum Visa für Angola


(für die, welche noch am runterfahren sind…)

Wir haben das Angolavisa in Abuja (Nigeria) geholt und hatten damit keinerlei Probleme. In Abuja soll es dass Visa für die Demokratische Republik Congo (DRC) nur geben, wenn man ein Angolavisa hat. Was eigentlich sinnvoll ist, denn wie im Text von Kinshasa beschrieben, machen die Zöllner in Kinshasa Probleme bei der Einreise von Leuten ohne Angolavisa.
- Die DRC-Botschaft in Yaounde stellt problemlos Visa aus.
- In Kinshasa schicken die Zöllner Leute ohne Angolavisa zurück nach Brazzaville.
- Ein Schreiben einer Angolanischen Botschaft, welches Bestätigt, dass der Inhaber in Matadi ein Visa erhalten kann, soll das verhindern (nach Aussage des Chefzöllners).
- In Matadi soll es das Visa innert 24 Stunden geben.

In Kinshasa haben unsere spanischen Freunde das Visa unter folgenden Bedingungen erhalten: Das Schwierigste sei das in die Botschaft eingelassen werden – keine offenen Schuhe, lange Hosen, keine ärmellose Oberbekleidung, keine Kamera, Handy usw.
Mitbringen: Ein Empfehlungsschreiben der Botschaft des eigenen Landes, Pass, Kopien von ALLEN Seiten des Passes, auf denen Visa sind, Impfausweis, Kopien von ALLEN Seiten des Impfausweises, auf denen Stempel sind, 35 $ US. Unsere Freude haben die Visa innert ca. 24 Stunden erhalten. Kann aber auch länger dauern…

Wir sind am siebten Tag aus Angola ausgereist. Beim Zoll in Santa Clara/Oshikango gabs dann einige Diskusionen weil wir zu spät waren. Wir hätten je Tag und pro Person 150 $ US Strafe zahlen sollen. Wir schaften dann die Ausreise ohne zu bezahlen, aber es hiess zum Schluss, dass wir nie wieder nach Angola einreisen könnten, ausser wir bezahlen dann die 300 $ US…

Angola

Mittwoch, 22.04.2009, 341 km
Heute klingelte der Wecker schon um fünf. Wir wollen ja schliesslich Angola erreichen.
Kurz Tee und Kaffee gemacht und dann gings um sechs auf bester Strasse bis nach Songololo. Da wir um Mittag schon dort waren, entschieden wir uns heute noch nach Angola einzureisen. Auf kleiner, aber guter Piste gings zur Grenze, wo wir problemlos die Pässe und das Carnet abgestempelt bekamen. Mit den letzten Franc Congo tranken wir noch eine kühle Cola und dann gings über die Brücke nach Angola. Dank den Spanisch-Kenntnissen von Almu und Roman konnten wir uns super mit den portugiesisch sprechenden Angolaner unterhalten. Die Grenze bei Luvo ist sehr angenehm. In recht kurzer Zeit hatten wir unsere Stempel beisammen und unsere Daten waren in den – ach so wichtigen – Büchern eingetragen.
Die Piste bis Mbanza Kongo ist recht gut, aber wir kamen nicht weiter (was ich eigentlich wollte). Bei der Kath. Mission wollte man uns nicht schlafen lassen (ist eine grosse Baustelle ohne fliessend Wasser). Im Hotel vis-à-vis hatte es keine freien Zimmer und so landeten wir bei der Polizeistation. Nach langem Warten kam der Kommandant persönlich, um uns einzuweisen. So lange sassen wir im Büro und mussten uns von trinkenden Bullen und besoffenen Gefangenen unterhalten lassen. Uns war da gar nicht wohl. So schliefen Almu und Roman im Auto statt im Dachzelt, damit wir am morgen möglichst bald wegkommen. Die Latrine duftete auch gar streng, wir gingen dann lieber ins Gebüsch…Donnerstag, 23.04.2009, 222 km
Als ich heute Morgen aus dem Auto stieg, standen schon ein paar Polizisten ums Buschtaxi. Wir wurden sofort neugierig ausgefragt (Woher, wohin, wie lange, was ist wo im Auto, was kostet das?). Aus der Latrine kam dichter Rauch, weil sie das Zeitungspapier in der Abfalltonne (ersetzt das WC-Papier) angezündet haben. Ich wäre lieber wieder in den Busch, aber mit 20 uniformierten Zuschauern verklemmte ich halt, bis sich der Rauch etwas verzogen hatte… Wir haben rasch Kaffee und Tee gemacht und sind dann losgefahren. In der Bank haben wir noch rasch Geld gewechselt (100 EURO sind 10110 Kwanza). Die Piste nach Tomboco ist Teils gut und Teils recht ausgewaschen. Ich hoffte am Morgen, dass wir Luanda heute noch erreichen, aber wir kamen gerade mal bis N’zeto am Meer. Hier stehen wir im Hof eines Hotels und können gratis Toilette und Dusche benutzen (hat sogar Warmwasser). Wir haben dann im Restaurant gegessen und gehen nun nach dem Duschen bald ins Bett.

Freitag, 24.04.2009, 253 km
Heute ging es auf löchrigem Asphalt und schlechter Piste weiter nach Süden. Vor Luanda haben wir die Strasse über Barra do Dande genommen und nicht über Caxito. Diese Strecke ist frisch asphaltiert und somit super fahrbar. Nach Luanda rein wurde es dann schon dunkel, aber den Clubo Nautico fanden wir dank GPS sofort (nach längerem Stop und Go). Hier stehen wir gratis und können Dusche und Toilette benutzen. Nachtessen gabs bei einem kleinen Restaurant gleich vis-à-vis vom Chez Wou, einem noblem Chinarestaurant.Die Holländer mit dem gelben Unimog stehen seit zwei Wochen hier. Sie haben Technische Probleme und kommen nicht weiter. Ihr Visa (auch fünf Tage) kriegen sie nicht verlängert und sie sollen noch 150 $ US Strafe bezahlen (pro Tag, den sie überziehen und pro Person)…

Samstag, 25.04.2009, 345 km
Heute wollen wir Geld holen und einkaufen, bevor wir weiterfahren. In der Stadt treffen wir einen Spanier, der ein sehr altes Geschäft (in dritter Generation) führt und der uns Bankomaten und einen kleinen günstigen Supermarkt zeigt. Sein Sohn Diego begleitet uns dann auch noch und wir quatschen bis der Laden aufmacht. Er spricht gut englisch und geht im Sommer in England ins College.
Wir verlassen Luanda (wieder viel Stop und Go) auf guter Teerstrasse und fahren durch den „Parco Nacional do Quicama“. Die vielen Tiere, die es hier geben soll lassen sich aber nicht blicken.
Die LKW’s zeigen wieder einmal, wer hier in Afrika auf der Strasse das Sagen hat: Beim überholen drängen sie einem einfach ab, wenn man nicht bremst und sie reinlässt. Ausserdem überholen sie an den unmöglichsten Stellen. So muss man immer auf der Hut sein, damit es keine Unfälle gibt.Wir sind bis nach Sumbe gefahren. Dort wollten wir eigentlich bei einem Hotel am Strand übernachten, aber sogar der Hotelier meint, wir sollen „aussen rum“ zum Strand fahren, weil das verboten sei… So verlassen wir Sumbe in der Dunkelheit (nach zNacht im Restaurant und Duschen im Hotel) und campen im Busch.

Sonntag, 26.04.2009, 400 km
Heute fuhren wir nach Lobito und wechselten erst mal Geld im Shoprite (bis jetzt hat mir noch kein Bankomat in Angola Geld gegeben…). Dann tankten wir und fuhren über Benguela weiter Richtung Lubango. Bald nach Benguela endet die gute Teerstrasse und es folgt eine Umleitung nach der anderen.
Am Ende eines langen Fahrtages campen wir auf einem Platz der Strassenbauer etwas abseits der Piste.Montag, 27.04.2009, 244 km
Weiter geht es auf schlechter Piste und mit vielen Umleitungen nach Süden. Ein Stück vor Lubango (nahe bei der Abzweigung nach Huambo trafen wir zwei Angolanische Overlander. Beide fahren Toyota Land Cruiser (je ein gut ausgerüsteter HDJ80 und ein HZJ78) und kommen von Sambia. Sie erzählen etwas über die Strecke und schon geht’s weiter. Nun auf guter Teerstrasse. In Lubango bestaunen wir die Christusstatue (halt nur von fern), kaufen Brot und weiter geht’s. Nach viel Regen und langsam fahren finden wir etwas abseits der Strasse eine kleine Lichtung zum Buschcampen. Leider wird es ziemlich schlammig (TAKU 93 lässt grüssen) und wir versinken fast. Das gibt schön dreckige Schuhe und Möbel… Unter der Plane lässt es sich auch bei Regen gemütlich zusammensitzen und plaudern.

Dienstag, 28.04.2009, 368 km
Am Morgen muss erst mal der Santana aus dem Dreck geschoben werden, da sich die Probleme mit der Schaltung verschlimmern (der Rückwärtsgang geht nicht mehr). Alles wird gereinigt aber nass eingepackt und weiter geht’s. Wir wollen heute nach Namibia…
Bis Chibemba ist die Strasse gut, dann beginnen die Umleitungen und schlechten Pisten wieder. Ab Humbe geht’s endlich wieder auf Asphalt weiter. Ein paar kleine Baustellen hat es aber auch hier noch…Als wir an der Grenze ankommen, gibt’s erst mal Probleme wegen unserer Visa-Übertretung. Es läuft aber glimpflich ab, kostet aber viel Zeit. So sind wir bei der Einreise nach Namibia zu spät und bekommen nur noch die Stempel in den Pässen (90 Tage). Alle Schalter sind schon geschlossen, und man sagt uns, wir sollen hier übernachten und morgen die Einreise abschliessen.
Dazu haben wir nicht so Lust und so fahren wir einfach nach Oshikango rein (aus dem Zollhof raus) und übernachten im Hof der Country Lodge (ist im T4A falsch eingetragen: nach Piscas Hotel etwa 700 m rechts). Wir müssen zwar 100 N$ (Namibische Dollar = ca. 10 EURO) bezahlen, haben aber unsere Ruhe (im Vergleich zu Piscas) und saubere Dusche mit Warmwasser und WC). Wir geniessen ein tolles Nachtessen in der Lodge und fallen bald ins Bett.

Dienstag, 21. April 2009

Brazzaville und Kinshasa

Dienstag, 14.04.2009
Heute waren Almu und Roman bei der Botschaft von Angola. Sie bekommen hier kein Visa! Nun werden wir morgen mal mit der Fähre nach Kinshasa übersetzen und hoffen, dass für sie die Einreise in die DR Kongo klappt. In Matadi soll es ja das Visa jeweils geben.
Wir sassen wieder am Laptop. Leider ist Roman und mir bei einer Stromschwankung das Netzteil unserer Laptops abgeraucht, so dass ich länger nach etwas neuem suchen musste. Olivier vom Hippocampe war so nett, mit Xenia und mir in der Stadt rum zu fahren und beim Suchen zu helfen. Wir haben dann ein Universal-Netzgerät gefunden, an welches ich den Stecker meines Laptops gebastelt habe. Nun läuft die Sache wieder…
Da mir Olivier sogar einen Teil des Kaufpreises schenkte, haben wir abends nochmals im Hippocampe gegessen (so hat er das Geld auf andere Weise doch erhalten).

Mittwoch, 15.04.2009, 13 km
Heute gings via Bank und Tankstelle zum Hafen. Dort geht’s recht chaotisch zu und her. Am Eingang sind 10800 CFA Hafengebühr zu zahlen. Gleich nach dem Tor ist die Immigration, der Zoll und die Polizei, bei denen man vorbei muss. Dann weiter zum Ticketschalter, wo wir warten mussten, bis die Fähre da war. Die Tickets kosteten 25000 CFA fürs Auto mit Fahren und 6500 CFA für den Beifahrer. Beim Einschiffen musste Xenia noch mal 1400 CFA Gebühren bezahlen. Wir warteten ca. zwei Stunden bis zur Abfahrt.Auf dem Schiff war das Menschengewimmel nicht so gross wie befürchtet. Es hatte viele Invalide an Bord, weil diese gratis fahren dürfen. Das haben sie sich zum Beruf gemacht und transportieren Waren zwischen den zwei Ländern hin und her.In Kinshasa gings dann erst richtig los mit den Problemen:
Da Roman und Almu kein Angolavisa hatten, wollte man sie gleich mit der gleichen Fähre zurückschicken. Sie haben zwar ein Touristvisa (und kein Transitvisa) für die DR Kongo, aber es hiess, sie wollen ja transit fahren, also brauchen sie ein Angolavisa. Weiter hiess es, dass sie in Brazzaville ein neues DRC-Visa holen sollen (ihres wurde schliesslich hier annulliert) und bei der Angolabotschaft eine Bestätigung, dass sie in Matadi das Visa erhalten werden, besorgen sollen. Zum Glück haben wir so lange gestritten, dass die Fähre davon fuhr. So hatte Roman genug Zeit die Spanische Botschaft einzuschalten und mit deren Hilfe (ein Angestellter war innert 20 Min. am Hafen) konnten sie dann doch in die DRC einreisen.
Während der ganzen Zeit belagerte mich ein Angestellter des Gesundheitsministeriums um mein Auto für 60 U$ zu desinfizieren. Ich wollte das aber nicht bezahlen und vertröstete ihn darauf, zu warten bis die Spanier so weit seien. Leider liess er nicht locker und so landeten wir im Büro seines Chefs. Da diskutierten wir über eine Stunde. Am Schluss mussten wir je 40 $ bezahlen. Die Quittung wurde nur in einfacher Kopie ausgefüllt, so dass der Beamte das Geld in die eigene Tasche stecken kann. Dabei hat er dauernd argumentiert, dass das nicht sein Geld sei, er werde es dem Staat abführen… Nachher kam der erste Typ mit einer Pumpflasche auf dem Rücken und sprayte die Fahrzeuge etwas ab. Genau so hab ichs erwartet. Diese „Desinfektion“ ist eine reine Alibiübung und Geldmacherei. Die nützt überhaupt nichts. Von wegen „Schutz ihrer Gesundheit“ (O-Ton des Chefs)…
Da es nun schon nach vier war beschlossen wir in Kinshasa zu bleiben und hier das Angolavisum für Almu und Roman zu besorgen. Die Spanische Botschaft wollte dafür auch noch mit einem Empfehlungsschreiben helfen.
So fuhren wir zur Mission Protestant, wo uns aber vis-à-vis ein schöner Platz angeboten wurde.
Wir haben heute ganze 13 km zurückgelegt und stehen in 4 km Entfernung (Luftlinie) vom Hippocampe entfernt! Dazu sind wir über 7 Std. an den Grenzstationen rumgestanden…

Der Besatzung von Paulchen erging es letzte Woche noch schlechter:
http://www.paulchen-on-tour.de/


Donnerstag, 16.04.2009
So stehen wir nun bei den Baptisten (CBFC =Communauté Baptiste de Fleuve Congo). Wir fühlen uns hier wie in Ferien auf dem Bauernhof. Wir stehen sozusagen auf der Kuhweide in einem kleinen Dorf inmitten einer Grossstadt. Kühe, Schafe, Hühner, Enten und Katzen laufen um die Autos. Wir bezahlen 5 $ je Auto und Nacht, was für Kinshasa-Verhältnisse recht günstig sein soll.Die Spanische Botschaft hatte heute PC-Probleme, so dass Almu und Roman den Brief erst morgen erhalten werden. Wir waschen, sitzen rum und lesen. Später spazieren wir rum um einen Platz mit besseren sanitären Anlagen zu finden, aber es ist uns bei den Protestanten zu teuer. Nach kurzem Nachfragen beim „Chefbaptisten“ verschafft er uns Zugang zu einem ganz neuen Haus mit schönem neuem Bad. Einzig der Wasserdruck lässt manchmal zu wünschen übrig. So entschliessen wir hier zu bleiben.
Bei unserem Spaziergang lernen wir noch einen Englischen Rentner kennen, welcher mit einem Toyota Landcruiser (J8) von Kapstadt zum Nordkap unterwegs ist. Er hat Getriebeprobleme und wartet seit 10 Tagen auf Ersatzteile.

Freitag, 17.04.2009
Almu und Roman haben die Empfehlungsschreiben am Mittag erhalten. Da es dann zu spät für die Angolabotschaft war, wollten wir übers Wochenende zu den Zongafällen fahren. Kaum aus dem Hof musste Roman Bremsflüssigkeit nachfüllen… Schaute nicht gut aus. Bei der Angolabotschaft trafen wir Jet und Martin, zwei Holländer welche seit zwei Monaten in Kinshasa sind. Sie fahren mit ihrem Discovery auch der Westküste nach Richtung Süden. (www.whataboutafrica.nl) Sie haben heute das Angolavisa erhalten und sind ganz happy. Sie geben uns viele Tips um das Visa zu bekommen.
Als wir zu den Autos zurückkommen, hat der Santana eine kleine Lache Bremsflüssigkeit beim rechten Vorderrad. So beschliessen wir zum Hof zurück zu fahren und dort den Gilbert (ein Automech mit Werkstätte im Hof) zu fragen, ober bei der Reparatur helfen kann.
Es stellt sich heraus, das eine Bremsleitung ein Loch hat und Roman lernt von Gilbert, wie man eine neue Bremsleitung herstellt (Aus einer alten, viel zu langen Bremsleitung, welche er aus einem Schlachtfahrzeug in seiner Werkstatt – ein Landy – ausbaut). Nach zwei Stunden schrauben (mit ca. 10 Helfern…) ist die Bremse wieder OK. Da es nun zu spät ist für die Zongafälle, bleiben wir hier.

Samstag, 18.04.2009
Heute sind wir zum Grand Marché gelaufen. Da war ganz schön was los. Aus Sicherheitsgründen hab ich aber keine Kamera mitgenommen, es gibt also keine Bilder, Sorry. Wir haben Gemüse und Früchte eingekauft und Preise verglichen. Es wird viel mit Dollar bezahlt, aber die Angaben zu Wechselkursen sind sehr unterschiedlich. In einer Wechselstube kriegt Roman dann 845 FC für einen Dollar. Das Geldwechseln auf der Fähre war für uns also ein ganz schlechtes Geschäft (1 CFA = 1 FC).

Sonntag, 19.04.2009
Ruhetag, wir waschen, sitzen rum und lesen (nun beginnen wir, Reiseführer von Namibia, Botswana und Südafrika zu lesen, es geht schliesslich endlich ins Südliche Afrika).Montag, 20.04.2009
Während Almu und Roman zur Angolabotschaft gingen, sind Xenia und ich im „Regal Supermarché“ (direkt neben der Südafrikanischen Botschaft) einkaufen gegangen. Die Preise sind hier nicht auf den Produkten angeschrieben sondern auf Preistabellen. Die Produkte sind nur mit Nummern gekennzeichnet. So können die Preise einfacher der Inflation angepasst werden… Teuer ist es auf jeden Fall auch hier.
Almu und Roman bekommen ihre Visa vielleicht schon Morgen. Es hiess „kommt morgen wieder“.
Nun sitzen wir im kleinen Gartenrestaurant im Hof, trinken, schreiben Berichte, bearbeiten Fotos und lesen.

Dienstag, 21.04.2009
Heute fuhren Almu und Roman am Vormittag zur Botschaft. Xenia und ich machten uns inzwischen Reisefertig: Wasser auffüllen, alles Material putzen und einpacken, Fahrzeug-Check und so. Dann sassen wir den ganzen Tag rum und warteten auf ihre Rückkehr. Um 16.30 Uhr kommt der Santana endlich angefahren. Sie haben die Visa! Da es nun zu spät ist um weiter zu fahren, bleiben wir noch eine Nacht hier. Wir begiessen die erfolgreiche Visabeschaffung im „Coiffeursalon“ von Marie-Paule (ist eher ein Bistro als ein Coiffeursalon). Sie ist eine freundliche Kongolesin mit Schweizer Lebenspartner. Den erreichen wir leider nur telefonisch.
Abends gehen wir früh ins Bett, damit wir morgen bei Zeiten losfahren können.

Montag, 13. April 2009

Von Gabun in den Kongo



Fotoalben Kamerun und Gabun sind komplett, erste Bilder von Kongo sind online!


Sonntag, 05.04.2009, 119 km
Heute sind wir zurück nach Franceville gefahren. Die Engländer haben wir beim „Hotel Lekoni Palace“ getroffen (Janet hatte gestern Geburtstag, darum schliefen sie im Hotel). Da dort das Campen zu teuer wäre (15‘000 CFA pro Nacht) suchten wir lange nach einem anderen Platz. Alles ist ausgebucht, weil der Präsident hier in der Gegend ist.
Im Hotel Savanne (leider ohne Innenhof und eher ein Stundenhotel) finden wir dann aber doch ein Zimmer, in dem wir Dusche und WC benützen dürfen.
Nachmittags treffen dann auch Nicole, Dirk und die Spanier ein.
Wir quatschen den ganzen Tag über Reiseerlebnisse in Süd und Nord.

Montag, 06.04.2009, 99 km
Die Janet und Chris sind heute Richtung Norden aufgebrochen, sie wollen nach Kribi an den Strand zum Ferien machen.
Nachdem wir heute auf dem Markt einkauften und ich Berichte hochgeladen hatte, fuhren wir zusammen nach Lekoni.
Im Hotel Lekoni hatte es viele Gäste (die Presse des Präsidentenbesuchs ist hier abgestiegen), aber wir durften doch bleiben und eine Toilette benutzen. Auch diesmal hatten wir nichts zu bezahlen für unseren Aufenthalt. Marc der Manager ist wirklich sehr nett und hilfsbereit.

Dienstag, 07.04.2009, 135 km
Nachdem gestern ein Zöllner meinte wir könnten ev. heute ausreisen, fuhren Roman und Almu, sowie Xenia und ich zum Zoll. Überall waren die Leute auf den Beinen, heute war schliesslich der grosse Tag mit dem Präsidenten. Er war hier zur Grundsteinlegung eines neuen Zollzentrums.
Durch die ganzen am Strassenrand aufgereihten Schulkinder konnten wir uns zum Zoll (der ist ein paar Km vor Lekoni) durchzwängen. Dort fanden wir einen hilfsbereiten Beamten, welcher unser Carnet de Passage abstempelte. Rasch fuhren wir zurück in den Ort zur Immigration um die Stempel in den Pässen zu kriegen. Dafür mussten wir wieder durch die Kinderreihen und den Soldaten mussten wir gut zureden, damit wir noch rasch vor der Präsidentenlimousine durch durften.
Mit allen nötigen Stempeln machten wir uns dann auf in den Kongo. Leider verpassten wir die neue Strasse bis zur Grenze (ist noch in keiner Karte) und so fuhren wir auf kleiner Piste dahin.
Dort war die Schranke mit einer Kette abgeschlossen und kein Mensch zu sehen. Wir suchten eine Weile nach einem Beamten und fuhren dann durchs Feld um die Schranke rum. So konnten wir endlich in den Kongo reisen.
Nach ca. 30 km kamen die Posten von Polizei, Immigration und Gendarmerie, wo wir jedesmal unsere Daten ins grosse Buch schreiben lassen mussten. Die Beamten waren aber nett und wir hatten die Stempel bald zusammen. Mit ein paar Passagieren und 50 L Diesel in Kanistern spielten wir noch Taxi.
Der Zoll war dann noch etliche Kilometer später und dort wollte der Beamte dann 2000 CFA für den Stempel ins Carnet verlangen. Er präsentierte uns eine Preisliste in der 2000 CFA für ein „Passavant“ aufgeführt sind. Er wollte uns einfach nicht glauben, dass das „Carnet de Passage“ etwas anderes ist… Roman und ich konnten ihn dann überzeugen uns den Stempel doch zu geben und wir fuhren ohne etwas zu bezahlen weiter.An vielen Stellen wird von Chinesen an der neuen Strasse von Oyo nach Lekoni gebaut. Es wird dann also bald eine durchgehende Strasse Brazzaville – Franceville geben.Unterwegs kamen uns noch Michelle und Roy entgegen. Zwei Brasilianer, welche mit einem Landy unterwegs nach Norden sind (www.mundoporterra.com.br). Auch sie konnten uns ein paar interessante Infos geben. So z.B. dass in Kinshasa Reisende nach Brazzaville zurück geschickt wurden, weil sie kein Angola-Visa hatten…In Okoyo lieferten wir die restlichen Passagiere für die Nacht bei der Polizei (einer ist Polizist) ab und fuhren zum Aerodrome, wo wir Buschcamp machten. Es wurde ein gemütlicher Abend im verlassenen Flughafengebäude.

Mittwoch, 08.04.2009, 167 km
Um neun haben wir heute unsere Passagiere wieder abgeholt und sind mit ihnen nach Boundji gefahren.Die gefürchtete Piste (von Lekoni nach Oyo) war fast komplett trocken und wir konnten überall einfach durchfahren. Ein paar kleine Wasserlöcher gab es zu passieren und einige Weichsandpassagen.
In Boundji lieferten wir dann unsere Passagiere mit ihrem Gepäck ab und tranken etwas mit einem von ihnen.
Dann gings auf gleich schlechter Piste weiter bis Obouya. Dort kamen wir auf die Asphaltstrasse nach Brazzaville. Bis Oyo sind wir dann auf bester Strasse weitergefahren. Hier haben wir uns im Hotel „Residence A33“ einquartiert. Für 2000 CFA pro Person dürfen wir Dusche und WC in einem der Zimmer benutzen. Es hat sogar Warmwasser…
So campen wir ums Gartenrestaurant und geniessen den Abend mit den vielen Moskitos…
Gestern und heute war es wiedermal extrem heiss. Weil es kaum Wolken hat, regnets nicht, dafür war die Piste in gutem Zustand.

Donnerstag, 09.04.2009, 305 km
Nach gemütlichem Morgenessen und etwas Kartenvergleich auf unseren Laptops sind wir Richtung Brazzaville gestartet. Wir wollten die Gorillas im Léfini NP besuchen.
Die Strasse ist mehrheitlich in gutem Zustand, nur ab und zu hat es Stellen mit Schlaglöchern, die sind aber ziemlich tief.
Bei Mah sind wir dann auf einer kleinen Piste zum Parkeingang gefahren. Da uns der Eintritt aber zu teuer war (15‘000 CFA Eintritt plus 15‘000 CFA zum Gorillas im Käfig sehen/pro Person) sind wir nach Mah ins Dorf gefahren und haben den Dorfchef gefragt, wo wir übernachten könnten. Er hat uns eine schöne Stelle angeboten und wir haben ihn und den uns zugeteilten „Nachtwächter“ zum zNacht eingeladen. Almu und Roman kochten Erbsen mit Schinken, Xenia und ich machten Pasta mit Tomatensauce. Dazu gabs spanischen Wein und Orangina. Wir haben eine je Flasche Bier und Orangenlimo erhalten. Lange sind wir mit den zwei zusammengesessen und haben gequatscht. Der Dorfchef hat uns dann noch eine Führung zum „Panorama“ versprochen.Freitag, 10.04.2009, 141 km
Unser „Nachtwächter“ hat uns heute mit einer riesigen Papaya (2-3 Kg) überrascht. Der Dorfchef brachte eine Handvoll Kartoffeln und ein alter Mann aus dem Dorf verkaufte uns einen 10 Liter-Eimer voller Mandarinen für 1200 CFA.
Nach dem Frühstück sind wir dann zum „Panorama“ gelaufen. Ein toller Ausblick ins Léfinital und auf den Lac Bleu:Schon kurz nach dem wir uns verabschiedeten und los fuhren begann es zu Regnen. Es folgte ein richtiger Tropenschauer, so dass ich nur noch mit knapp 20 Km/h fahren konnte. Man sah kaum mehr etwas. Die Spanier stoppen sogar, weil ihr Scheibenwischer etwas schwach ist.
Mit der gezeichneten Beschreibung des Dorfchef hätten wir das Hippocampe sofort gefunden, aber er erklärte uns mündlich einen anderen Weg… Da wir nach der mündlichen Beschreibung fuhren, mussten wir etwas Umweg fahren. Im Hippocampe können wir gratis stehen, das Asiatische Essen ist gut und wir machen es uns über Ostern so richtig gemütlich. Abends sitzen wir unter der Plane (es regnet wieder) und quatschen noch lange.

Samstag, 11.04.2009
Ruhetag – Wir sitzen rum, waschen, schreiben, lesen und tun nix. Nachmittags kommt die Sonne und es wird heiss.Sonntag, 12.04.2009

Den ganzen Tag verbringen wir am Laptop und mit Wäsche waschen. Die Sonne scheint und es geht bei der Hitze recht schnell mit dem trocknen.
Montag, 13.04.2009
Wir sitzen den ganzen Tag am Laptop (heute mit WLAN) und laden Fotos und Berichte hoch, downloaden Updates und Waschen nebenbei noch etwas.