Heute sind wir gemütlich aufgestanden und haben das letzte Frühstück im „Box“ genossen (das ist im Preis von 65 N$ inbegriffen). Dann sind wir einkaufen gegangen und Richtung Solitaire gefahren. Unterwegs haben wir die Abzweigung zum Spreetshoogtepass genommen und von dort die tolle Aussicht in die Tiefebene genossen.
Bald nach dem Pass waren wir dann auch schon beim Camp Gecko, wo uns Heidi (die Schweizer Besitzerin – René, ihr Mann ist gerade in der Schweiz) sehr herzlich begrüsste. Sie zeigte uns den Weg zu den „Tents“, da die Campingplätze alle voll waren. Wir durften beim „Guinea Fowl“ campen und dort Dusche und WC benutzen.
Den Sonnenuntergang sahen wir uns am Lake Gecko an, ein Wasserloch in der Ebene.
Sonntag, 12.07.2009, 259 km
Heute gings gemütlich weiter nach Sesriem. Natürlich nicht ohne uns von Heidi zu verabschieden – Es hat uns im Camp Gecko sehr gut gefallen. Nachdem wir im Camping des NWR (NP-Verwaltung) den Platz gebucht hatten (total überrissene Preise: 150 N$ je Person plus 300 N$ fürs Auto), fuhren wir via Elim-Düne und Düne 45 zum Sossusvlei. Schön, wiedermal in einer Sandwüste zu sein.




Es war dann halb acht, bis wir am Gate waren. Aber der Wächter war gnädig und liess uns einfach so ins Camp rein. Die Spanier stellten sich dann zu uns ins Camp, da sie nicht noch weit fahren wollten im Dunkeln. So gab es ein langer Abend, wir hatten uns schliesslich viel zu erzählen.
Montag, 13.07.2009, 356 km
Nach dem Frühstück verabschiedeten wir uns von den Spaniern – sie fahren über Windhoek nach Botswana – und fuhren nochmals ins Sossusvlei rein. Dort spazierten wir ins Deadvlei zum fötele:



Weiter gings heute dem Namib-Naukluft NP entlang nach Lüderitz. Unterwegs sahen wir Löffelhunde und die berühmten Wildpferde:

In Lüderitz gabs erst mal Kaffee und Kuchen (die Schwarzwäldertorte im Diaz Coffee Shop ist sehr gut) und dann quartierten wir uns im „Shark Island Rest Camp“ (eine Halbinsel in der Bucht) ein. Es windet „wie Sau“ und wir müssen das Auto schön in den Wind drehen, damit das Hubdach keinen Schaden nimmt.
Mittwoch, 15.07.2009
Das Frühstück nahmen wir heute im „Diaz Coffee Shop“ ein, da es im Camp zu sehr windete. Nachher besichtigten wir die Geisterstadt Kolmanskop:


Gerade als wir ins Bett wollten drehte der Wind und wir mussten das Auto umparkieren. Wir stellten uns dann zwischen WC- und Waschhäuschen, damit wir das Hubdach überhaupt öffnen konnten. Es gab eine sehr unruhige Nacht…
Donnerstag, 16.07.2009, 408 km
Roadtrip – Der Wind hatte heute eher zugenommen, und so fuhren wir ohne Frühstück mal zu den Wildpferden. Da windete es aber fast noch mehr und wir beschlossen in Aus zu frühstücken. Die Toast im „Aus Info Centre“ waren gut und günstig und wir konnten uns auch noch über Flora und Fauna der Region informieren.
Dann gings weiter auf guter Teerstrasse bis Rosh Pinah (eine Retortenstadt der Scorpion-Minen – mit allen Einkaufsmöglichkeiten). Weiter fuhren wir auf guter Piste zum Oranje-River und diesem entlang bis Aussenkehr.

Freitag, 17.07.2009, 198 km
Nach einem gemütlichen Frühstück sind wir heute nach Ai-Ais gefahren. Dort ist aber noch ziemlich „Baustelle“. Das Resort wird renoviert. So sind wir einfach etwas rumspaziert, haben den Pool (es hat hier heisse Quellen) begutachtet und haben was getrunken.
Nachher gings weiter nach Hobas, dem Eingang zum Fish River Canyon NP. Dort fuhren wir etwas den Klippen entlang und bestaunten die Grösse des Canyons:



Wieder Roadtrip – Heute sind wir wieder früh losgefahren. Wollten schliesslich endlich nach Südafrika. In Grünau haben wir getankt, in Noordoever Brot gekauft und schon standen wir an der Grenze. Die Abfertigung ging ziemlich rasch (wenn Xenia ihren neuen Pass schon für die Ausreise aus Namibia benutzt hätte, wärs sogar noch schneller gegangen…) und so konnten wir noch ein ganzes Stück nach Südafrika reinfahren. In Kammieskroon fanden wir das (ehemalige) „Cosy Mountain Rest Camp“, wo wir nun als erste Gäste des neuen Besitzers stehen. Er hat noch überhaupt nix hergerichtet, und so dürfen wir gratis hier stehen. Die alte Dusche hat einen noch funktionierenden Durchlauferhitzer und das WC funktioniert auch noch, also was will man mehr…
Nachtrag: Kaum wollten wir ins Bett, kam heftiger Wind auf und wir stellten erst das Auto um, mussten dann aber das erste Mal auf dieser Reise unten im Auto schlafen, weil wir Angst um das Hubdach hatten.
Sonntag, 19.07.2009, 483 km
Und noch ein Roadtrip – heute hatten wir so richtig das reissen… Wir wollten unbedingt nach Kapstadt, also sind wir durchgefahren. Unterwegs bewunderten wir in Clanwilliam noch den offenen Staudamm:
